Sandro Laffranchini

Violoncello

Sandro Laffranchini stammt aus einer seit über drei Generationen bestehenden Musikerfamilie aus Brescia. Sein Vater (von 1969 bis 2005 Solocellist an der Mailänder Scala) unterrichtete ihn ab dem 6. Lebensjahr, danach studierte er am Conservatorio in Mailand, wo er sein Diplom mit summa cum laude erhielt. Später perfektionierte er sein Können bei Mario Brunello und Rocco Filippini bei der Stauffer Stiftung in Cremona, schließlich bei Thomas Demenga an der Hochschule für Musik in Basel.

Im Jahre 2000 wurde er am Teatro della Scala Kollege seines Vaters, ein bisher einmaliger Fall in der Geschichte der Scala.

Er wurde in zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet (Stradivari, Rotary, Pinerolo, Stresa). 1998 gewann er den Wettbewerb als Solocellist an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, 1999 den ersten Platz als Solocellist am Teatro e Filarmonica della Scala und hat diese Stelle seither inne.

Er spielte auch im World Orchestra for Peace unter dem Dirigenten Valery Gergiev, im London Symphony Orchestra sowie im Opernhaus Zürich. Als Solist spielte er mit folgenden Orchestern: Filarmonica Italiana, Aosta, Umbria e Siciliana, Osaka Simphony, Siberian Simphony in Krasnoyarsk, und mit den Kammerorchestern der Scala (Archi, Virtuosi e Cameristi). Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter des Ensemble del Teatro Grande in Brescia.

Sandro Laffranchini ist auch als Komponist aktiv und unterrichtet an der Accademia della Scala. Er spielt ein Violoncello von Carlo Antonio Testore vom 1730.